Marion Meinberg, Art Painter

Unsere Augen sind toleranter als unsere Ohren.

English version

 

Stimmt das? Es ist nicht wichtig ob meine Gedanken dahin richtig oder falsch sind. Mir hilft es in der Malerei Bilder zu hören, sich Töne – Musik vorzustellen.

Ich bewege mich in meinen Kunst in zwei Richtungen: „Gestalt – Tiere“ und „Lebensklang“.
In Hamburg bin ich geboren und aufgewachsen. Mein Lebenslauf hin zu freien bildenden Künstlerin ist vielfältig. Dazwischen liegt ein Graphik Design Studium und so einiges mehr... und viele Reisen.

Der Mensch. Bevorzugt male ich ihn. Aus meiner Erinnerung – ohne Photo – ohne Anlehnung an... Ich male was bleibt, wenn ich die Augen schließe – das Wesentliche meiner Erinnerung. Ich dichte dazu – verfremde... ich erzähle.

 

 

 

 

Marion Meinberg gallery

 

 

 

INTERVIEW

Vielen Dank, dass Sie einem Interview für unsere neue Kunstinitiative zugestimmt haben.
Hiermit ein paar Fragen an Sie, aber Sie können gerne alles hinzufügen, was Sie möchten. Sie können auf Ihre Antworten so ausführlich sein, wie Sie möchten!

 Von welchem ​​Alter oder an welchem ​​Ereignis haben Sie angefangen, sich für Malerei zu interessieren?

So lange ich zurückdenken kann war das Zeichnen für mich von Bedeutung – Stifte und Tinte.
Ein Schicksalsschlag veränderte mein überschaubares Leben und veränderte mein Bedürfnis nach Farbe und auch nach großen Malflächen - um erzählen zu können.


Wen bewundern Sie in der Malerei und in anderen Bereichen der Kunst?

Bewundern ist ein großes Wort.

Grundsätzlich muss ich berührt sein, das gelingt mir nie im Ganzen - nie von einem einzelnen Menschen/KünstlerIn in seiner Ganzheit. Ein Beispiel: ich kann von einer Biografie berührt sein, aber seine Kunst findet nicht den Weg zu mir – oder umgekehrt.  
Mich interessieren viele unterschiedliche Genres; Malerei, Musik, Literatur, Tanz, Film, Photographie... und es gibt fantastischen Kunstwerke, Projekte, Schriften…

Wo da anfangen - wo aufhören?

Denken Sie jeweils an bestimmte Themen und wie viel Zeit verbringen Sie damit, dies zu planen?
Wir haben verschiedene Sinne der Wahrnehmung. Es muss etwas in mir erklingen, eine Seite angeschlagen werden.
Ich habe eine Liste von Bildern die gemalt werden möchten. Oft habe ich eine Idee während ich an einem Bild arbeite - oder es fügt sich einfach durch das gelebte Leben; mit Freunden zusammen sein und diskutieren, spazieren gehen, verreisen ...

Einige Themen finden auch mich, so kommt es mir vor. Ich suche nicht danach. Manche Bilder male ich erst nach Jahren. Das Leben ist vielfältig.

Seit neustem skizziere ich meine Bilder bevor ich an die Umsetzung gehe.  Auch verbringe ich viel Zeit damit, einzelne Flächen meiner Bilder mit Mustern und Strukturen zu füllen.
Es ist mir wichtig, dass mein Bild zusätzlich zu der Aussage der zentrierten Figur, auch dann Vergnügen macht, wenn man ganz nah heran tritt.
Mich freut es, wenn Betrachter auf einer Ausstellung meiner Arbeiten so nah kommen, wie es für mich beim malen nötig ist.

Meine Bilder entwickeln sich während der Arbeit und diese spielerische Veränderung gefällt mir.
 
Müssen Sie viel reisen, um genau die besondere Szene für Ihr Gemälde zu erhalten?
Ich muss in mein Inneres reisen, meine Gefühle in mir erkennen, um mich optimal bildnerisch
ausdrücken zu können. Insofern, ja und nein. Ich arbeite oft Monate an einem Bild – und manchmal erscheint mir diese Reise lang und beschwerlich – manchmal leicht und kurzweilig.

Sehen Sie oft etwas und wissen, dass Sie es sofort einfangen müssen?

Es ist vorgekommen, dass ich augenblicklich etwas malen musste, kurz nachdem ich es gesehen oder erlebt hatte.

Halten Sie die Meinungsfreiheit in der Kunst für ein Grundrecht der Schöpfer und warum?
Ja unbedingt und nicht nur in der Kunst. Es gibt aber für mich auch ethische moralische Grenzen!

Denken Sie, dass Kreativität in den Bildungssystemen Priorität haben sollte, und wie würden Sie sie fördern?
Ich finde Kreativität genauso wichtig wie Durchhaltevermögen, Wissen und Empathie.
Kreativität bedeutet für mich ein reger und wacher Verstand - bedeutet, Lösungen finden zu können.
Ja die Kreativität sollte einen höheren Stellenwert an Schulen haben.

Reden wir über Kreativität. Welche Rolle sollte Kreativität in der Gesellschaft spielen?
In vielen Bereichen wird die Kreativität groß geschrieben – und die Gesellschaft schätzt und bewundert es bei Individuen. Kreativität in der Politik, braucht einen langen Atem.

Wir benötigen ganz sicher für die Lösungen unserer Probleme in den Gesellschaften und unserer Welt viele kreative Köpfe – viel kreativen Verstand!
 
Welche Botschaft möchten Sie mit Ihrem Gemälde vermitteln?
Meine Bilder sind erzählend. Sie sind figürlich. Sie stellen Kontakt her zu deinem eigenen Erleben.
Manche meiner Themen sind so alt wie die Menschheit selber.
Bilder aus meiner Reihe der “Gestalt – Tiere” geben uns den Abstand, den wir manchmal benötigen, um über uns selber lachen zu können. Es ist eine Welt der Beziehung und des Kontaktes - ein Miteinander – und auch eine Welt der Fantasie.

Was oder wer inspiriert dich?
... Natur (Landschaft)... Menschen (Groß und Klein) ... Tiere (in ihrer Vielfalt)... mein Umfeld (Nah und Fern) ... mein Leben (Familie und Freunde).

Was sind deine anderen Interessen?
... wandern, Musik, tanzen und das arbeiten mit Stoffen.


Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Informationen zur Verfügung stellen. Ich schätze die Zeit, die Sie gegeben haben!

Mit freundlichen Grüßen.

Xavier Daniel
The 3NinesArts

 

Related links:

www.marion-meinberg.de

www.saatchiart.com/marion-meinberg

 

 

 

Original language version

 MARION MEINBERG, ART-PAINTER


Our eyes are more tolerant than our ears.
Is that true?
It is not important whether my thoughts are right or wrong. It simply helps me to hear a painting.

My art has two central themes: “Character - Animals” and the “Sound of life”.

I was born and raised in Hamburg. The path of becoming an independent artist has been diverse. It consists the studies in Graphic Design and much more...  and traveling to many places.
The human being is my preferred subject. I paint from my memory, without photos – without reference to...
I paint what remains when I close my eyes. By doing so I add, I change, what is or has actually been. It is like telling a story.

 

 

Marion Meinberg gallery

 

INTERVIEW

Thank you so much for agreeing to an interview for our new arts initiative.
Herewith a couple of questions for you but please feel free to add anything you might want to. You can be as elaborate as you want on your answers!

From which age or happening did you start having an interest in painting?
As long as I can remember, drawing has been important to me... pens and ink.
A stroke of fate changed my life and changed my desire for colors and larger canvas - to be able to tell.

Who do you greatly admire in the painting arena and in other areas of the arts?
Admire is a strong word.
In general, I would say I must be touched. I never fully accomplish that: never from a single Person/Artist in his or her entity. For example, I can be touched by the life story of an artist but I cannot connect with their art. Or the other way around. I am interested in many genres: Painting, Music, Literature, Dancing, Cinema, Photography...  there are fantastic works of art, projects, writings
Where to start - where to stop?

Do you think of particular themes at a time and how much time do you spend on planning this?
Our perception consists of several senses. Something in me has to be touched. I have a list of pictures, I want to paint when its time. My ideas are coming when I am working on a picture - or sometimes just by living the daily life, being with friends and having conversations with them, going for walk, travelling...

Sometimes it seems to me that the ideas finds me - without searching for them. It happens that I paint pictures years after the initial idea. Life is multifaceted.

I recently started to sketching them out - first before I actually paint them on the large canvas.
I also give a lot of attention to fill certain spaces with patterns and structures, so that it is also fun to look closely and it’s not only the message of the central object that counts. When I am exhibiting my work, I enjoy seeing people looking as closely by the paintings as I do when creating them. 
My paintings develop during the process of creation and I really like the playfulness in it.

Do you have to travel much to get exactly that special scene for your painting?

I have to travel to my inner self and explore my feelings to be able to ideally express myself through the picture. Therefore, the answer to that question is both - yes and no. I often work several months on a painting and sometimes the journey seems to me long and troublesome - and sometimes light and diverting.

Do you often just see something and know you have to capture it right away?
Yes, it happened that I had to immediately paint what I had just seen or experienced.

Do you consider freedom of expression in art a fundamental right of creators and why?
Yes, I certainly believe that. But not only in Art. But there are ethical and moral limits!
Do you think that creativity should be a priority of educational systems and how would you encourage it?
In my opinion, creativity is as important as stamina, knowledge and empathy. Creativity means having a more alert mind, which means finding solutions. And to conclude: Yes, creativity should play a more important role in the educational systems. 

Let's talk about creativity. What role should creativity play in society?
In many fields creativity is crucial and society admires and values individuals that possess this trait. In politics, for example, creativity needs time to be implemented.
We definitely need many creative minds to solve the problems of our society.


What message would you like to convey with your painting?

My paintings are telling stories. They are representational. They make contact with your own experience. Some of my themes are as old as mankind itself. Pictures of my series “Characters and Animals” establish the distance we sometimes require to be able to laugh about ourselves. It is an interconnected world of relations and contact - a world of cooperation and fantasy, too. 

What or who inspires you?
Nature (scenery) - people (big and small) - animals (in all their shapes) - my environment (near and far) - my life (friends and family). 


What are your other interests?
Hiking, Music, Dancing and working with different fabrics.

 

 

Related links:

www.marion-meinberg.de

www.saatchiart.com/marion-meinberg